Okt 07
2019

Selten lassen sich innovative Projekte oder Digitalisierungskonzepte auf Anhieb erfolgreich verwirklichen. Eher im Gegenteil – vielmehr sind viel Vorarbeit, Probeläufe und Netzwerktreffen verschiedener Teilnehmer notwendig, bis eine Idee schließlich erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann. Das war bei Betriebssystemen oder sozialen Netzwerken so und ist bei digitalen Fachgruppen nicht anders.

Erster Schritt: Eine Fachgruppe entsteht

Im April 2019 wurde der Grundstein gelegt: Aus der "Smart Digital Region" und dem Verein "The Bay Areas e. V." formierte sich eine neue Fachgruppe der "Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein" (DiWiSH). Es entstand die DiWiSH-Fachgruppe Smart City. Ziel dieser Fachgruppe ist es, Städte in und um Schleswig-Holstein technologisch fortschrittlicher, effizienter und nachhaltiger zu Smart Citys zu entwickeln und zu vernetzen. Natürlich soll die Fachgruppe auch die soziale und digitale Teilhabe der Bürger vorantreiben und den Austausch der Bevölkerung mit der Verwaltung sowie der Politik unterstützen.

Zweiter Schritt: Eine Smart-City-Fachgruppe braucht einen Gruppenleiter

Um ein langfristiges Projekt wie eine Smart City strategisch und operativ umzusetzen, wurde Björn Schwarze als Fachgruppenleiter ernannt. Mit seinen beruflichen Erfahrungen als Smart-City-Experte und als langjähriges DiWiSH-Mitglied hat er sich zum Ziel gesetzt, Städte, Bürger und Anbieter besser miteinander zu vernetzen. Dafür treffen sich seitdem zahlreiche Akteure aus Unternehmen, Verwaltung und Politik zum regelmäßigen Informationsaustausch. Bisher wurden technologische Lösungen wie FIWARE präsentiert und Erfahrungsberichte über Open Data oder smarte Mobilität aus Städten in Schleswig-Holstein debattiert.

"Die ersten zwei Treffen haben wir genutzt, um innovative Ansätze einzelner Städte wie Kiel oder Lübeck auf dem Weg zur Smart City zu analysieren. Dabei haben wir festgestellt, dass die Städte jeweils auf Technologien setzen, die miteinander nur schwer kompatibel sind. So wird separat versucht, die Digitalisierung voranzutreiben", beschreibt Björn Schwarze die Ausgangssituation der DiWiSH-Fachgruppe. "Dabei können wir als Region durch einheitliche Lösungen viel mehr erreichen, uns schneller miteinander vernetzen und voneinander lernen, anstatt unterschiedliche Standards einzuführen."

Dritter Schritt: Vier Arbeitsgruppen auf dem gemeinsamen Weg zur Smart City

Die Erkenntnisse der ersten beiden Fachgruppentreffen hatten zur Folge, dass auf der nächsten Veranstaltung vier Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Digitalisierungsschwerpunkten gebildet wurden. So entstanden Arbeitskreise zu den Themen Open Data, Mobilität, Infrastruktur und digitale Verwaltung. Viele interessierte Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen bringen ihr Wissen nun in unterschiedlichen Arbeitsgruppen aktiv ein, um Städte in Schleswig-Holstein erfolgreich zu vernetzen.

"Wir setzen innerhalb der Fachgruppe auf unterschiedliche Schwerpunkte. So sind wir in der Lage, einzelne Teilfragen in kleinen Schritten strategisch erfolgreich anzugehen", beschreibt Fachgruppenleiter Björn Schwarze den Sinn der Arbeitsgruppen. "Die smarte Mobilität muss sich mit ganz anderen Aspekten beschäftigen als die digitale Verwaltung. Indem wir präzise thematisch vorgehen, legen wir so die einzelnen Grundbausteine auf dem Weg zu langfristig erfolgreichen Smart Citys."

Wer sein Wissen in die DiWiSH-Fachgruppe aktiv einbringen möchte oder von unseren Erfahrungen als Smart-City-Experte profitieren will, nutzt einfach unser Kontaktformular.

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