Schwarze schreibt...

Wir berichten aus unserem Arbeitsalltag, von aktuellen Projekten und Neuigkeiten aus dem Unternehmen.
Ein Blog der ADDIX GmbH.

Autonome Systeme im Realitätscheck: Was wir von der Xponential Europe 2026 mitnehmen

Autonome Systeme sind längst nicht mehr auf einzelne Anwendungsbereiche beschränkt. Auf der Xponential Europe 2026 in Düsseldorf war unser Team vor Ort und konnte sich ein umfassendes Bild der aktuellen Entwicklungen machen.
Im Gespräch mit unserem Geschäftsführer Björn Schwarze teilte er seine Eindrücke der Messe und es wurde dabei schnell deutlich, wie weit die Technologien bereits sind. Besonders auffällig war für ihn die große Bandbreite der Anwendungen – von maritimen Lösungen bis hin zu Drohnen, Fahrzeugen und weiteren Systemen, die zunehmend auch im Dual-Use-Kontext eingesetzt werden.

Kommunikation als entscheidender Faktor

Ein Punkt zog sich dabei wie ein roter Faden durch viele Gespräche und Eindrücke: Ohne zuverlässige Kommunikation funktionieren diese Systeme nicht.
Deutlich wurde, es geht dabei nicht um klassische Internetnutzung, sondern um Echtzeit-Videoübertragung, kontinuierliche Sensordaten und präzise Steuerbefehle. Ob Schiff, Fahrzeug oder Drohne – die Verbindung zwischen System und Leitstelle muss jederzeit stabil, sicher und ohne spürbare Verzögerung sein.
Für uns hat sich hier noch einmal klar bestätigt, dass Kommunikationslösungen längst eine zentrale Grundlage für autonome Systeme sind.

Navigations- und Steuerungssysteme zeigen, wie viele Daten in Echtzeit verarbeitet werden müssen

Im Kontrollzentrum auf der Messe werden die Daten verarbeitet und das Schiff gesteuert

Von der Demonstration zur Realität

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung der Fortschritte im Rahmen des Projekts DemoBin. Dabei wurde das Schiff Nova direkt von der Messe aus ferngesteuert – obwohl sich weiterhin Personen an Bord befanden, griffen diese nicht aktiv in die Steuerung ein. Dies ist ein großer Schritt in Richtung des Endziels, dass das Schiff bald ohne Passagiere fahren kann und von Land aus gesteuert wird.
Für unseren Geschäftsführer war das ein besonders greifbares Beispiel dafür, wie nah Theorie und Praxis mittlerweile beieinanderliegen. Die Demonstration hat gezeigt, dass wir uns bereits auf dem Weg in die nächste Phase befinden – hin zu Systemen, die perspektivisch vollständig von Land aus gesteuert werden können.

Das Forschungsschiff Nova im Einsatz – ein Beispiel für ferngesteuerte und künftig autonome Schifffahrt

Technologie ist bereit – jetzt braucht es die richtigen Rahmenbedingungen

Ein weiterer Punkt, der im Gespräch deutlich wurde: Die technologischen Möglichkeiten sind bereits heute weiter, als man oft vermutet. Die Industrie ist bereit, Lösungen zu entwickeln, und auch die Bedienbarkeit der Systeme stellt zunehmend weniger Hürden dar.
Die eigentliche Herausforderung liegt nun darin, diese Technologien in den Alltag zu überführen. Dafür braucht es vor allem passende regulatorische Rahmenbedingungen und klare Zulassungsprozesse, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Künstliche Intelligenz als nächster Entwicklungsschritt

Auch beim Thema Künstliche Intelligenz zeigt sich eine klare Entwicklung. Im Austausch wurde deutlich, dass insbesondere KI-basierte Systeme künftig eine noch größere Rolle spielen werden.
Der Fokus liegt dabei auf Anwendungen, die eigenständig Entscheidungen treffen und daraus konkrete Handlungen ableiten können – etwa wenn ein System nicht nur reagiert, sondern aktiv agiert.

Austausch als Schlüssel für Innovation

Neben den technischen Entwicklungen war für uns vor allem der persönliche Austausch ein zentraler Bestandteil der Messe. Über die drei Tage hinweg konnten zahlreiche Gespräche mit Partnern aus Forschung, Entwicklung und Praxis geführt werden.
Gerade dieser Dialog ist entscheidend, um technologische Entwicklungen realistisch einzuordnen und weiter voranzutreiben. Für uns zeigt sich hier einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen für zukünftige Innovationen ist.

Die Xponential Europe 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie weit die Entwicklung autonomer Systeme bereits fortgeschritten ist. Gleichzeitig wurde im Interview mit Björn Schwarze klar, dass die nächsten Schritte weniger von der Technologie selbst sondern von den richtigen Rahmenbedingungen abhängen.
Am Ende zeigt sich vor allem eines: Leistungsfähige Kommunikation, intelligente Systeme und enge Zusammenarbeit werden entscheidend dafür sein, wie schnell autonome Anwendungen im Alltag ankommen.

ADDIX vor Ort auf der Xponential Europe 2026 – Austausch, Einblicke und neue Impulse für zukünftige Projekte

Ihr Ansprechpartner

Björn Schwarze
Björn Schwarze
Geschäftsführender Gesellschafter
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Mail: office@addix.net
Tel.: 0431 / 77 55 0

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