Autonome Mobilität auf dem Wasser ist längst keine Zukunftsvision mehr. Im Rahmen der CAPTN-Initiative arbeitet die ADDIX GmbH gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand daran, neue Lösungen für den öffentlichen Verkehr auf dem Wasser zu entwickeln.
Auf der CAPTN-Statustagung 2025 wurde deutlich, wie konkret diese Entwicklungen inzwischen geworden sind – und welche Rolle digitale Infrastruktur dabei spielt.
Von der Forschung in die Praxis
Was bei der Tagung besonders auffiel: Viele der vorgestellten Projekte sind längst über die reine Konzeptphase hinaus. Themen wie autonome Systeme, alternative Energieversorgung und intelligente Steuerung werden bereits konkret erprobt und weiterentwickelt.
Mit Projekten wie der autonomen Fähre „Sventana“ wird sichtbar, wie innovative Mobilitätskonzepte Schritt für Schritt in den Realbetrieb überführt werden. Für uns war dabei besonders spannend zu sehen, wie eng technologische Entwicklung und praktische Anwendung inzwischen miteinander verzahnt sind.
Autonome Mobilität braucht klare Rahmenbedingungen
Neben den technischen Fortschritten wurde auch deutlich, dass autonome Mobilität nicht isoliert gedacht werden kann. Damit solche Lösungen langfristig funktionieren, braucht es passende politische und strukturelle Rahmenbedingungen.
In den Diskussionen wurde klar: Initiativen wie CAPTN können als Blaupause für nachhaltige Mobilitätskonzepte dienen – gleichzeitig sind sie auf verlässliche Unterstützung durch Bund und Länder angewiesen.
Konkrete Perspektiven für Kiel
Dass die Entwicklungen nicht nur theoretisch bleiben, zeigt ein aktueller Beschluss der Landeshauptstadt Kiel. Die Ratsversammlung hat dem Betriebskonzept der autonomen Fähre „Sventana“ zugestimmt.
Damit rückt eine autonome Fährverbindung zwischen Wellingdorf und Dietrichsdorf in greifbare Nähe. Für die Stadt Kiel ist das ein wichtiger Schritt hin zu innovativen und nachhaltigen Mobilitätslösungen auf dem Wasser.
Digitale Infrastruktur als Schlüsseltechnologie
Ein Thema zieht sich durch alle Projekte: Ohne eine stabile digitale Infrastruktur funktioniert autonome Mobilität nicht.
Die Vernetzung von Systemen, zuverlässige Kommunikation und skalierbare Plattformen sind die Grundlage dafür, dass autonome Anwendungen sicher und effizient betrieben werden können. Genau hier bringt die ADDIX GmbH ihre Erfahrung in der CAPTN-Initiative ein.
Für uns hat die Tagung noch einmal bestätigt, dass digitale Infrastruktur nicht nur unterstützend wirkt – sie ist eine zentrale Voraussetzung für die Mobilität der Zukunft.
